zum Nachdenken 4

Ein Stern kam auf die Erde
und küsste einen Stein,
dass er zu Leben werde
blies er ihm Atem ein.

Er macht' ihn weich, er macht' ihn warm
gab ihm aus Gold ein Herz
„Geh, folge stets des Menschen Arm
In Freude, Leid und Schmerz“

So ist der Hund seit Anbeginn
bis endet alle Zeit.
Der beste Freund in jedem Sinn
für Dich zum Tod bereit.

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Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt, es war ihr Flügelschlag!

Und wenn ihr fragt, wo mag sie sein?
Ein Engel ist niemals allein!!!

Sie kann jetzt alle Farben sehen,
auf Pfoten durch die Wolken gehen!

Und wenn ihr sie auch so vermisst,
und weint, weil sie nicht bei Euch ist,

dann denkt, im Himmel wo es sie jetzt gibt,
erzählt sie stolz: ICH WURD‘ GELIEBT!!!

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"Der Mensch sollte den Tieren gegenüber Güte zeigen,
denn wer grausam zu ihnen ist,
wird den Menschen gegenüber ebenso unempfindlich sein."


-Immanuel Kant (deutscher Philosoph * 22. April 1724 in Königsberg; † 12. Februar 1804 ebenda)-



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"Ich weiß nicht, wie der liebe Gott einmal bei der
großen Abrechnung mein Lebenswerk bewerten wird.
Ich habe in den letzten Wochen über 50 Partiturseiten Parsifal geschrieben
und drei jungen Hunden das Leben gerettet -
warten wir ab, was gewichtiger auf die Waagschale drücken wird."


-Richard Wagner (deutscher Komponist * 22. Mai 1813 in Leipzig; † 13. Februar 1883 in Venedig)-



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Hallo Mama !

Erinnerst du dich...
...an dem Tag als ich von Dir gehen musste?

Ich lag auf dem Tisch,
meinen Kopf in Deinen Armen und hatte Schmerzen.

Plötzlich wurde alles anders.
Ich konnte Dich von oben sehen und nichts tat mehr weh.
Ich rief:
„Danke Mama, es geht mir wieder gut.
Hab Dank für alles.“

Aber du warst so bitterlich am weinen,
dass Du mich nicht hören konntest.

Nun bin ich hinter der Regenbogenbrücke,
hier ist echt was los.
Wir spielen, toben und jagen den ganzen Tag.

Es gibt keinen Neid und keinen Streit.
Jedes Tier ist hier vertreten, niemand braucht Angst zu haben.

Aber manchmal -
während ich spiele, ist es, als würde ich Deine Stimme hören.

Dann sehe ich hinab zu Dir,
sehe wie Du weinst,
mein Halsband zwischen Deinen Händen,
oder Du hast ein Bild von mir,
gibst mir ganz sanft ein Küsschen.

Mama, ich kann all Deine Küsschen spüren und glaube mir,
auch ich vermisse dich!

Ab und zu kommt ein Mensch zu uns hinter die Regenbogenbrücke.
Er wird von seinem besten Freund stürmisch begrüßt.
Sie gehen dann gemeinsam weiter.
In solchen Momenten vermisse ich Dich ganz besonders.

Mama,
ich weiß nicht wann du kommen wirst,
aber irgendwann sind wir wieder zusammen.....
solange werde ich warten!

Dein treuer Freund

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Vier Pfoten


Vier Pfoten gingen still und leise
auf eine nie mehr wiederkehrende Reise.
Zwei treue Augen senken den Blick,
mit ihnen entschwindet mein ganzes Glück.
Ein kleines Herz darf nicht mehr pochen
seit so vielen, traurigen Wochen.

Kein Tag, an dem ich nicht an dich denke,
wohin ich auch meine Schritte lenke,
was ich auch tu, was ich auch mache,
ob ich traurig bin oder lache,
immer bin ich in Gedanken bei dir
und du im Herzen bei mir!

Vier Pfoten gingen leise und still,
sie fragten nicht, ob ich das will.
Zwei treue Augen, sehen mich an,
auch wenn ich sie nicht mehr sehen kann.
Ein kleines Herz bleibt mir immer nah,
verschwunden und doch ewig da.

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Eine alte indianische Weisheit besagt,
dass Hunde nach ihrem Tod in einem
weiten Land am roten Fluss leben,
und dort auf ihre Menschen warten,
um ihnen eines Tages den Weg
über den Fluss in die ewigen
Jagdgründe zu zeigen.

Denn ohne einen solchen Führer würde der Mensch
diesen Weg dorthin nicht finden.

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Meist belehrt uns erst der Verlust über den Wert der Dinge .

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Ihr liebt die treuen Hunde nicht?
Ist euren Herzen fremd geblieben,
was aus der Hundeseele spricht
und wie ein Hund vermag zu lieben?

Kommt ihr ins Elend erst einmal,
von allen, die ihr kennt, verlassen,
und fühlet der Enttäuschung Qual,
dann lernt die Hundetreue fassen.

Will unsre Hände er belecken,
aus klugen Augen auf uns schauend,
die Pfote uns entgegenstreckend,
nur uns ergeben, uns vertrauend.

Dann regt der feste Glaube sich,
weil uns ein Wesen treu geblieben.
Dann lernt man unerschütterlich,
den braven Hund von Herzen lieben.

Und wenn ihr das Gefühl nicht kennt,
ich euch zu sagen mich nicht scheue:
Vom Hund, den ihr `nen „Köter“ nennt,
lernt eine Tugend – lernt die Treue!

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Heute war es soweit, du bist nun fort
Heute gingst du an einen besseren Ort
Heute war deine Zeit auf Erden zu Ende
Heute falte ich für dich meine Hände

Mein Freund, warst jahrelang treu und ehrlich
Mein Freund, bist für mich unentbehrlich
Mein Freund heute brennt für dich eine Kerze
Mein Freund so tief bist du in meinem Herzen

Mir fehlt dein Geruch, deine Augen, dein Fell
Mir fehlt das zusammen spielen im Feld
Mir fehlt wie du im Garten Ameisen fängst
Mir fehlt wie sehr du an deinen Bällen hängst

Ich hielt dich ganz fest in meinen Armen
Ich spürte deinen Atem, den noch warmen
Ich habe dich gehen lassen – du bist nun fort
Du gingst über die Brücke, wir sehen uns dort

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Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich neben mir einschlafen sehe,
würde ich Dich die ganze Nacht streicheln
und zu Gott beten,
er möge Dich sanft über die Regenbogenbrücke geleiten.
Ich würde dein Fell durch meine Finger gleiten lassen,
immer und immer wieder.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
das ich Dich sehe, wenn ich zur Tür hinaus gehe,
würde ich umkehren, Dich umarmen, streicheln
und Dich für einen weiteres Nasen stupsen zurückrufen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dein Bellen höre,
dich Spielen und toben sehe,
ich würde jede Deiner Gesten und
jedes Deiner Worte auf Video aufzeichnen,
damit ich sie Tag für Tag,
wieder und wieder ansehen könnte.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
und einen Moment in mich gehen könnte,
um dir zu sagen
"Ich liebe Dich",
anstatt davon auszugehen, dass Du weißt,
dass ich Dich liebe.
Jede Sekunde würde ich dir meine Liebe zeigen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
das ich dir zu Essen hinstelle,
ich hätte sicherlich dein Lieblingsmenü genommen.
oder dir alle Dosen dieser Welt geöffnet nur um für
dich das richtige zu finden.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich da sein kann um den Tag mit Dir zu verbringen.
Ich würde mir für den Rest Deines Lebens Zeit für Dich nehmen.

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Niemand von uns Menschen hat das Recht,
zu einem Mitmenschen oder einem Tier zu sagen:
„Entweder du machst was ich sage, oder ich werde dir wehtun...“


-Monty Roberts in „Der Pferdeflüsterer“-



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------------ICH BIN BEI DIR------------

Letzte Nacht stand ich an Deinem Bett um einen Blick auf Dich zu werfen
und ich konnte sehen, dass Du weintest und nicht schlafen konntest.
Während Du eine Träne wegwischtest, winselte ich leise,
um dir zu sagen:
"Ich bin's, ich hab' Dich nicht verlassen.
Ich bin wohlauf, es geht mir gut, und ich bin hier."

Heute morgen beim Frühstück, da war ich ganz nah bei Dir
und ich sah Dich den Tee einschenken, während Du daran dachtest,
wie oft früher Deine Hände zu mir heruntergewandert sind.

Ich war heute mit Dir beim Einkaufen,
Deine Arme taten Dir weh vom tragen.
Ich sehnte mich danach, Dir dabei zu helfen
und wünschte, ich hätte mehr tun können.

Heute war ich auch mit Dir an meinem Grab,
welches Du mit so viel Liebe pflegst.
Aber glaube mir, ich bin nicht dort.
Ich ging zusammen mit Dir nach Hause,
Du suchtest den Schlüssel.
Ich berührte Dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd:
"Ich bin's."

Du sahst so müde aus, als du Dich in den Sessel sinken ließest.
Ich versuchte mit aller Macht, Dich spüren zu lassen,
dass ich bei Dir bin.
Ich kann Dir jeden Tag so nahe sein,
um Dir mit Gewissheit sagen zu können:
"Ich bin nie fortgegangen."
Du hast ganz ruhig in Deinem Sessel gesessen,
dann hast Du gelächelt, und ich glaube, Du wusstest -
in der Stille des Abends, dass ich ganz in Deiner Nähe war.
Der Tag ist vorbei, ich lächle und seh' Dich gähnen,
und ich sag' zu Dir:
"Gute Nacht, Gott schütze Dich,
ich seh' Dich morgen früh."

Und wenn für Dich die Zeit gekommen ist,
die Brücke, die uns beide trennt, zu überqueren,
werde ich zu Dir hinübereilen, damit wir endlich wieder
zusammen, Seite an Seite, sein können.

Es gibt so viel, dass ich Dir zeigen muss,
und es gibt so viel für Dich zu sehen.
Habe Geduld, setze Deine Lebensreise fort,
und dann komm, komm heim zu mir.




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Du bist nicht mehr da


Es scheint, als würdest du gerade
durch den Garten kommen,
aber beim zweiten Hinsehen
wird es klar Du bist nicht da...

Ich rufe Dich ohne zu denken
aber Du bist nicht da…

Ich warte auf das tapsen Deiner Pfoten
aber Du bist nicht da…

Unbewusst suche ich Dich mit meinen Augen
aber Du bist nicht da…

Alles erinnert an Dich
aber Du bist nicht da…

Jahre hatte wir Angst vor diesem Moment,
aber er ist noch schlimmer als befürchtet:

Du bist überall präsent,
aber leider nicht mehr da….

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Einige Menschen haben die Gabe Engeln zu begegnen!
Andere Menschen haben die Kraft,
diese Engel wieder gehen zu lassen!

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Egal wo ich bin, egal wo ich war,
ich sah dein Gesicht es war immer da.

Nun bist du gegangen, auf ewig fort,
- an einen schöneren, besseren Ort.

Hörst mich da, wenn meine Seele nach dir weint,
wenn sie schmerzt und aus ganzer Kraft schreit?

Siehst du mein Herz wie es beginnt zu zerbrechen,
wie es dich vermisst und dein freudiges Hecheln?

Doch ich muss hier verbleiben,
hoff´ du wartest auf mich,
wir werden uns seh´n,
- dies ist ein Versprechen an Dich!
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Verwandte Seelen
kann weder Raum noch Zeit
jemals trennen.

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Wenn Engel einsam sind in ihren Kreisen,
dann gehen sie von Zeit zu Zeit auf Reisen.
Sie suchen auf der ganzen Welt nach ihresgleichen,
nach Engeln, die in Tiergestalt durchs Leben streichen.
Sie nehmen diese mit zu sich nach Haus
für uns sieht dies Verschwinden dann wie Sterben aus...

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Als die Schritte kleiner wurden,
die Wege dieser Welt zu groß,
zu fremd, zu steinig,
da schenkte Gott ihm Flügel und ließ ihn
fliegen in seine Ewigkeit.

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Der einzige selbstlose Freund, den der Mensch
in dieser selbstsüchtigen Welt haben kann,
der einzige Freund, der ihn nie verlässt und
sich ihm gegenüber nie undankbar oder treulos
erweist, ist sein Hund.

Eines Menschen Hund steht in Wohlstand und
Armut an seiner Seite,
in gesunden und in kranken Tagen.

Er wird auf kalter Erde schlafen,
im eisigen Wind und Schnee des Winters,
nur um an der Seite seines Herrn zu sein.

Er wird die Hand küssen,
die ihm Nahrung anbieten kann;
er wird die Wunden und Schrammen lecken,
die die raue Welt schlägt.

Er behütet den Schlaf seines armen Herrn,
als wäre dieser ein Fürst.

Wenn alle Freunde ihn verlassen:
Er bleibt zurück.

Und wenn der Reichtum vergeht,
der Ruf zuschanden wird,
seine Liebe bleibt beständig,
wie die Sonne auf ihrer Reise
über das Himmelszelt.

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Ein Brief aus dem Himmel


An meine traurige Familie
ich möchte etwas sagen.
Aber zunächst möchte ich
Euch wissen lassen,
daß ich gut angekommen bin.

Hier habe ich viele meinesgleichen um mich.
Hier gibt es keine Tränen der Traurigkeit mehr,
hier gibt es nur unendliche Liebe.

Bitte seid nicht traurig,
weil ich nicht in Eurem Blickfeld bin.
Denkt daran, daß ich um Euch bin,
jeden Morgen, Mittag, Abend
und in der Nacht.

Der Tag an dem ich Euch verlassen mußte,
weil mein Leben auf der Erde beendet war,
an dem Tag nahm das Regenbogenland
mich auf und hieß mich herzlich willkommen:

"Es ist schön, Dich wieder hier zu haben,
Du wurdest hier vermißt,
nachdem Du gegangen warst.
Aber auch Dein Herrchen und Frauchen
werden eines Tages wieder hier sein
und Ihr seid dann vereint."

Man gab mir eine Liste mit den Dingen,
um die man mich bat, daß ich mich darum kümmere.

Und ganz oben auf der Liste stand,
daß ich Euch beobachten soll und mich
um Euch kümmern soll.
ich bin ganz nahe bei Euch...
auch in der tiefsten Nacht.

Wenn Ihr an mein Leben auf der Erde denkt
und all die schönen Jahre,
dann rühren Euch diese zu Tränen.

Schämt Euch nicht dieser Tränen,
ich verstehe Euren Schmerz.
Denkt dran, es gäbe keine Blumen,
wenn es keinen Regen gäbe.

Aber eines ist wichtig,
auch wenn mein Leben auf der Erde beendet ist:
Ich bin Euch jetzt näher als jemals zuvor.

Wenn Ihr auf der Strasse lauft,
dann bin ich in Euren Gedanken.
Ich laufe in Euren Fußspuren,
nur einen halben Schritt neben euch

Und wenn es an der Zeit für Euch ist zu gehen,
wenn Ihr Euren Körper verlaßt,
dann denke daran,
Ihr geht nicht fort,
Ihr kommst hier bei mir an

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Einsamer Hund sitzt im Tierheim,
alte Haut die keiner mag.
Dein Gebell klingt laut und hart.
Menschen kommen, Menschen gehen an Dir vorbei
tagaus-tagein.

Aus Wochen werden Monate und du bist immer noch allein...
Der Schmerz sitzt tief das Herz bricht entzwei
und wieder gehen Menschen an Dir vorbei!

Doch dann geschieht es eine Frau bleibt stehen...
sie schaut in Deine Seele was wird geschehen???
Dein Herz pocht voll Angst und auch voll Glück,
denn sie läßt Dich nicht hier zurück.

Sie nimmt Dich mit macht Deine Seele gesund.
Aus Dir wird wieder ein glücklicher Hund.
Dein Bellen klingt immer noch laut und hart,
doch zu Frauchen bist Du ganz zart.

Sie sorgt für Dich und schützt Dein Leben,
Du würdest Deines sofort für sie geben.
Nun bist Du wieder stark und gesund,
wachsam und tapfer - mein Schäferhund!

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Urlaubszeit - Tierleidzeit!


Mit großen Augen schaut er mich an
und hat mir sofort Leid getan.

Das Näschen feucht, das Herzchen klopft wie ein Hammer.
Bei diesem Anblick packt mich der Jammer.

Urlaubszeit, die haben wir jetzt,
und ein lästiges Tier wird ausgesetzt.

Ich denk, "oh Mensch,was fällt dir ein",
wie kann man nur so grausam sein?

Ein Leben stößt du ins Elend hinaus,
für ein paar Wochen in Saus und Braus.

Grosse Augen, ängstlicher Blick,
was erwartet ihn wohl für ein Geschick?

Auf elende Weise gar umzukommen,
oder wird er von einem Tierfreund aufgenommen?

Lieber Tierhalter, ich leg dir ans Herz,
erspare deinem Tier diesen Schmerz!!!

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Der Durchschnittshund ist eine bessere Person als der Durchschnitts-Mensch.


-Andy Rooney (US-amerikanischer Radio- und TV-Journalist und Autor * 14. Januar 1919)-



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Wenn dein Hund zu dick ist,
hast DU nicht genügend Bewegung.

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Leben und Tod!


Ich öffne meine Augen und sehe meine Mama,
die warm ist und dicke Zitzen hat.
Ich spiele mit meinen Brüdern und Schwestern,
wir spielen, knurren und beißen einander und haben viel Spaß.

Ich bin glücklich.
Ich bin schon 10 Wochen alt und kann bereits springen und bellen,
als fremde Leute kommen, die mich auf den Arm nehmen
und mich mitnehmen in mein neues Zuhause.

Alles riecht fremd dort und ich fühle mich nicht heimisch,
aber die Kinder lehren mir allerlei wilde und verrückte Spiele,
und das liebe ich.
Ich darf in ihre Hausschuhe beißen und auf ihrem Bett liegen,
um mit ihnen dort zu spielen und zu schlafen.
Die ganze Familie lacht, wenn ich in die Ärmel beiße und schrecklich knurre!
Im Garten jagen wir hintereinander her und ich darf in ihre Beine beißen.
Ich darf alles tun, was ich will.
Sie lachen, wenn ich sie anspringe und ich bin glücklich.

Ich bekomme neue Zähne und werde groß und stark.
Wenn ich sie jetzt anspringe, fallen sie manchmal um und weinen und dann
sind die großen Menschen böse zu mir und schreien mich an.
Wenn ich jetzt einen herrlich riechenden Hausschuh finde und diesen zerbeiße,
nehmen sie ihn mir weg und schlagen mich damit und schreien.
Wenn sie mich vom Bett herunterholen und ich knurre sie an wie einst,
denn ich darf doch dort schlafen,
schreien sie wieder und jagen mich in den Garten.

Ich darf nicht mehr im Haus bei meiner Menschenfamilie sein
und nicht mehr mit den Kindern spielen. Sie sperren mich in eine Kammer.
Ich bin unglücklich. Ich verstehe nicht, was mit mir passiert.
Ich jammere, ich belle und ich möchte bei meinen Menschen sein.
Ich werde verrückt.
Wenn ich jemanden aus dem Haus kommen höre, hoffe ich, sie kommen,
um mich zu holen und ich belle.
Da schreien die Menschen und schütten Wasser nach mir.

Ich bin Tage und Wochen eingesperrt, ich bin einsam, mir ist oft kalt.
Warum sitze ich hier? Ich will heraus, ich will nicht allein sein.
Ich belle und jammere. Ich bin unglücklich.


JETZT sitze ich irgendwo in einem fremden Käfig zwischen anderen Käfigen
mit vielen Hunden.
Wir jammern und manchmal kommen Menschen, um uns hinter den Gittern anzusehen.
Ich vertraue niemandem mehr,
sitze hinten in meinem Käfig und weigere mich, die Menschen anzuschauen.
Nie bleiben sie vor meinem Käfig stehen. Ich bleibe hier sitzen -
warum sitze ich hier??
Ich will heraus, ich will nicht allein sein.
Ich belle und jammere und bin unglücklich!!

Da kommt ein Mann mit einer Leine und einem Halsband -
möchte er mich etwa haben?
Er nimmt mich mit durch viele Gänge in ein Zimmer, wo es fremd riecht.
Er nimmt eine Leine und bindet mir meine Schnauze zu.
Warum macht er das?
Ich habe doch nicht die Absicht ihn zu beißen!
Er nimmt mich in seinen Arm - will er doch freundlich sein?
Au - was macht er jetzt?
Er steckt etwas in mein Fell.
Ich kann meine Augen nicht mehr offen halten.
Ich schließe sie, ich schlafe.
Ich höre auf, traurig zu sein.
Ich höre auf, mich zu fragen, was es war, was die Menschen von mir wollten.
Ich schlafe, ich sehe den Himmel,
niemand schreit mehr mit mir, niemand tut mir mehr weh!!!

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Hunde lieben ihre Freunde und beißen ihre Feinde,
im Gegensatz zu den Menschen,
die dazu tendieren, Liebe und Hass zu vermischen.


-Sigmund Freud (österreichischer Arzt, Tiefenpsychologe und Religionskritiker * 6. Mai 1856 † 23. September 1939)-



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Frauen und Katzen machen, was ihnen gerade gefällt,
Hunde und Männer sollten sich entspannt an diesen Fakt gewöhnen.


-Robert A. Heinlein (amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller * 7. Juli 1907 † 9. Mai 1988)-



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Warum ?


Bitte Herr, ich möchte nicht mehr verletzt werden.
Wusstest Du, dass ich nur wollte, dass Du mich liebst und
dass Du mir viel Lob und Zuneigung gibst?

Warum hast Du mich angeschrieen und angebrüllt,
als ich mich schlecht benahm?
Manchmal hast Du mich auch misshandelt.

Erinnere Dich, Du warst es, der beschloss, mich nach Hause zu nehmen.
Warum hast Du Deine Meinung geändert, nachdem Du mich von meiner Mutter
und meinen Geschwistern getrennt hast?
War ich nicht mehr der gleiche, weiche, liebenswerte und kuschelige Welpe?
War es falsch von mir zu erwarten, dass Du meine neue Familie bist?

Als ich in Dein Heim machte, war ich nicht so dumm wie Du brüllst.
Es war für mich einfach natürlich, überall und zu jederzeit irgendwo hinzumachen.
Glaubst Du wirklich ich wollte versuchen, Dir zu missfallen?
Ich verstand einfach nicht, was Du von mir erwartest.
Kannst Du Dir vorstellen, wie gedemütigt und bedrückt ich war,
als Du mein Gesicht in den Dreck gestoßen und mich hinausgeworfen hast?

Oder wie Du mich durch das Zimmer getreten hast und mich einen blöden,
dummen Köter genannt hast?
Ich habe, genau wie Du, empfindliche und starke Gefühle.
Wie konnte ich wissen, dass Deine neuen Stiefel kein Spielzeug waren?
Es war so langweilig ganz allein zu Hause zu sein und nichts zu tun zu haben.
Ich wollte nur etwas zum Spielen und zum darauf rumkauen.
Wusstest Du, dass mein armer Körper mich noch Tage danach schmerzte?
Und doch hast Du Dich gewundert, warum ich wimmerte
und bei jeder Berührung zurückschreckte.

An jenen kalten Winternächten, an denen ich zitternd mit an das Glas
gepresster Nase dastand und leise wimmerte, um hereingelassen zu werden,
hast Du mich einfach ignoriert.

Vor langer Zeit lernte ich, nicht zu bellen.
Ich fühle immer noch Deine Schläge auf meinem Kopf, als Du mich anschriest, still zu sein.
Dort drin hast Du gesessen, warm und gemütlich an Deinem Feuer
hast Du Wein getrunken und Dein Lieblingsbuch gelesen.
Oh, wie habe ich mich nach Deiner Gesellschaft gesehnt.
Nur an Deiner Seite zu liegen oder vielleicht zusammengerollt zu Deinen Füßen,
wo Du mich ab und zu berühren konntest.

Konntest Du nicht verstehen, dass ich Deine Liebe und Zuneigung brauchte,
genau wie ich Dir meine geben wollte?
Vielleicht war es Dir einfach egal.

Erinnerst Du Dich, wie Du Dich über meine Haare aufgeregt hast,
mir gesagt hast, ich sei ein stinkender, verwahrloster Hund?
Glaubst Du nicht, ich würde es geschätzt haben,
gebadet und gebürstet zu werden?
Mein Aussehen ist wichtig für mein Selbstbewusstsein -
genau wie für Dich.

Du nahmst mich nicht einmal mit, um Spaß zu haben.
Immer, wenn Du in die Berge wandern gingst, ließest Du mich alleine Zuhause.
Hast Du Dir nie gedacht, dass es mir gefallen würde zu rennen
und neue Sachen zu erkunden?
Ich wäre schon glücklich gewesen, wenn Du nur Ball mit mir gespielt hättest.
Aber nein, Du hattest keine Zeit für mich, ich fühlte mich, als ob ich ein Mühlstein
an Deinem Hals wäre.

Wie würde es Dir gefallen, alleine zu leben, ohne Sozialkontakte,
aus dreckigem Geschirr zu essen und zu trinken?
Kannst Du mein Bett riechen?
Es hätte schon vor Monaten gewaschen werden müssen.

Nun sie mich an! Erst 18 Monate und zum Sterben verurteilt.
Sie sagen, dass ich unberechenbar bin, dass ich gefährlich und
bösartig sein könnte.
Das ist nicht wahr! Ich bin nicht so gemein wie sie sagen.
Es ist nur, dass ich so viel Angst habe,
dass mir wieder wehgetan wird und dann ohne zu Denken reagiere.
Später tut mir mein Verhalten leid und ich bedauere,
dass ich mich nicht beherrschen kann.

Wenn nur jemand versuchen würde, mich zu verstehen und
mir helfen würde, meine Ängste zu überwinden!
Ich brauche nur jemand, bei dem ich mich sicher fühlen kann, dem ich vertrauen kann.
Jemanden, der mir vertrauen will.
Ich bin immer noch der spaßliebende liebevolle Welpe, der ich war.
Ich brauche Hilfe, um diese Gefühle noch einmal ausdrücken zu können.

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Er schaut Dich an mit dunklen Augen,
Du magst, Du willst es gar nicht glauben.

Gepeinigt durch den großen Schmerz, '
Nun lass mich gehen', schreit sein Herz.

Auch wenn die Seele Dir zerreißt,
es Abschied nehmen heißt.

Der treue Freund verabschiedet sich leise,
er geht auf seine letzte Reise.

Freudig erregt, mit großem Schritte,
überquert Dein Freund die Regenbogenbrücke

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Erinnerung - MyVideo

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Abschied von einem Hund


Es ist soweit - deine Zeit ist gekommen
du musst gehen
auch ich hör die Engel nach dir rufen
doch ich bitte dich: "Bleib stehen"
Du schaust mich an
ich blick zurück
ich lauf zu dir
ich halte dich noch einen Augenblick.
Ein letztes Mal leckst du meine Hand
ich halt dich fest, lass dich nicht gehen
ich renn dir nach und rufe:
"Bitte bleib doch stehen"
Du wedelst noch einmal
dann gehst du fort
doch auf einmal weiß ich:
irgendwann folge ich dir an diesen Ort.
Ich setze mich an unsern Lieblingsplatz
und denk an dich
ich weiß genau
du denkst auch an mich!
Leb wohl, mein Freund
dir danke ich
du warst immer da
dafür lieb ich dich!

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